PowerBär Philip Pasch beim „Challenge for two“ in Regensburg

Philip Pasch ging am 13. August spontan bei der Erstausgabe des “for Two” – Formats im Rahmen der Challenge Regensburg mit Mona Linder für das Team PowerBärs Rednitzhembach an den Start, nachdem krankheitsbedingt ihre ursprünglichen Partner ausgefallen sind.
Beim “for Two” Wettbewerb teilen sich zwei Athleten eine Langdistanz auf und warten jeweils, bis der andere seinen Part absolviert hat. Für die 1,9 km lange Schwimmstrecke benötigte Philip Pasch 32:51 Minuten. Die Radstrecke von 90 km konnte Philip in 2:23 Stunden abfahren. Nach einer Wartezeit von 3 Stunden lief er den Halbmarathon in 1:19:10 Stunden, was gleichzeitig die schnellste Halbmarathonzeit des Tages war. Mit einer Gesamtzeit von 10:25:52 Stunden erreichte das Team den 21. Platz in der Mixed-Wertung.”

Veröffentlicht unter 2017

PowerBärs radeln kreuz und quer durch die Pyrenäen

Die Rednitzhembacher PowerBärs Manfred und Willi Braun, Dagmar Matthes und Heiner Uhlmann, Danielle Bartes und Uwe Reinwand, Gunnar Adolphi, Joe Suljewic, Michael Sanftleben, Peter Schug, Bernd Lohmüller, Christian Pickl und Günter Lauterbach, verstärkt durch Radfreund Josch Kneifel aus Nürnberg, kamen letzte Woche von einer aufregenden Radreise zurück.
Auf nicht ganz alltägliche Art und Weise wurden die Pyrenäen dieses Jahr unter die Reifen ihrer Rennmaschinen genommen. Während Manfred Braun, Heiner Uhlmann und Joe Suljewic den Begleitbus mit den 14 Bikes samt großem Gepäck zum Startort ins südfranzösische Toulouse schaukelten, flogen die restlichen 11 Mitglieder des sehr harmonischen Radteams mit der Lufthansa ein.
Nachdem der Kleinbus auf einer Wiese in Muret (30km südlich von Toulouse) entladen worden war, wurden die 11 Fluggäste am Donnerstag, 27.7. nach ihrer Landung am Airport abgeholt, verladen, und auf abenteuerlicher Route durch die Weinberge geschüttelt. Nach dieser kurzen Irrfahrt per Auto ging’s dann aber für die nächsten 10 Tage ab 15:30 Uhr störungsfrei auf den Drahteseln weiter (einer musste natürlich abwechselnd an das Steuer des Begleitbusses).
Die erste Nachmittagsetappe – bei sehr starkem Rückenwind und sonnigen 25 Grad – führte zunächst 70 km flach durch das Arriège-Tal und zum ersten Stopp an der uralten Felsenkirche von Vals. Durch eine Verfügung des Papstes Pius IX. aus dem Jahre 1854 ist die Wallfahrt nach Vals mit einem vollständigen Ablass aller Sündenstrafen ausgestattet. So erleichtert rollte der Tross weiter ins malerische Mirepoix. Über die ersten Hügel mit dem Col de Charcany (satte 571 m hoch) und dem Col de Py wurde recht spät am Abend der erste Etappenort Foix erreicht. Die ersten 112 km und 900 Höhenmeter waren damit schon mal geschafft.

2. Tag / Freitag, 28.7. (Foix -> Saint-Lary)
Von Foix startete man noch bei angenehmen 26 Grad und leichter Bewölkung, später führte dann die Route auf schmalen Pfaden (und fast ohne Verkehr) stetig auf und ab hinein in die nebligen Höhenlagen mit nur noch 18 Grad oberhalb von 1000 Metern. Im Westen wartete zunächst der Col des Marrous (990m), dann der Sommet de Portel (1.485m), der Col de Saraillé (862m) und schließlich nach der langen Abfahrt nach Oust noch der Col de la Gore (1.395m) auf die sportlichen Mittelfranken. Im Tagesziel, dem malerischen Bergdorf St-Lary, waren weitere 110 km und 2.500HM bezwungen.

3. Tag / Samstag, 29.7. (St-Lary –> St-Lary-Soulan)
Eine Hitzeschlacht bei wolkenlosen 30 Grad über 6 Cols bescherte diese grandiose Tagesetappe. Über den Col de Portet d’Aspet (1.069m), wo bei der Tour de France 1995 Fabio Casartelli tödlich verunglückt war, weiter zum Col de Buret (599m) und Col des Ares (797m) ging es runter ins Tal der Garonne. Dann wartete mit dem Port de Balès (1.755m) eine wunderschöne, aber hammerharte Strecke mit reichlichen Höhenmetern. Nach der Abfahrt Richtung Bagnères-de-Luchon musste erst noch der Col de Peyresourde (1.569m) und zum Abschluss – endlich im Schatten – der Col d’Azet (1.580m) bezwungen werden. Das Tagesziel St-Lary-Soulan war nach 7 Std. im Sattel an diesem schweißtreibenden langen Arbeitstag und nach 122 km mit 3.600 HM endlich erreicht.
Belohnt wurde die Gruppe durch ein sagenhaftes Abendmenü bei Fabienne und Pierre, der als dauerschwitzender Hirschkeulenzerleger und Entertainer mit selbstgebrautem „Genepi“ wohl noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben wird.

4. Tag / Sonntag, 30.7. (Saint-Lary-Soulan –> Argelès-Gazost)
Nach lockerem Einrollen bei sonnigen 25 Grad startete hinter Arreau die Pass-Straße hoch zum Col d’Aspin (1.489m). Bei der Abfahrt nach Ste-Marie-de-Campan wurde es leider sehr neblig und kühl. Auch bei der dann folgenden Klettertour hoch zum Col du Tourmalet (2.115m), dem höchsten Punkt dieser Tour, verfolgte die Nebelsuppe die Radgruppe bis auf die halbe Höhe. Oben war es dann aber wieder wolkenlos (und auf der Passhöhe, aber glücklicherweise nur dort, wahnsinnig windig). Die 18 km Abfahrt nach Luz-St-Sauveur waren schon wieder angenehm warm. Durch die Gorge de Luz führten die letzten Kilometer schließlich nach Argelès-Gazost (weitere 92 km mit 2.500 HM).

5. Tag / Montag, 31. 7. (Argelès-Gazost -> Arette)
Die Traumtour hoch zum Col du Soulor (1.474m) und weiter zum wunderschön gelegenen Col d’Aubisque (1.709m) war leider zum Großteil wieder vernebelt. Bei nur 16-20 Grad wurde erst ab einer Höhe von 1.400m die dichte Suppe überwunden. Aber die Aussicht da oben war dann phantastisch – aus der undurchdringlichen Wolkenschicht erhoben sich majestätisch die Pyrenäen-Gipfel. Eigentlich wollte man da gar nicht mehr runter. Leider war auch die wunderschöne Verbindungsstraße zwischen Col du Soulor und Aubisque mehr zu ahnen als zu sehen. Über Laruns und Bielle (mit einer Geier-Zuchtstation) ging es wieder hoch zum Col de Marie-Blanque (1.035m) und runter nach Escot. Der Col d’Ichère (680m) und vor allem der finale Col de Lie (601m) mit seinen 17 %-Rampen forderte sämtliche Waden nochmal kräftig. Nach genau 100 km mit 3.200 HM war dann das Ziel in Arette erreicht.

6. Tag / Dienstag, 1. Aug. (Arette -> Musculdy)
Zur Königsetappe wurde zunächst in südlicher Richtung aufgebrochen, hinauf zum Col de Labays (1.351m) und weiter über den Col de Soudet (1.540m) zum Col de la Pierre St-Martin (1.760m). Wer geglaubt hatte, dessen finale 5 km mit durchschnittlich stets über 10 % Steigung wären die große Herausforderung dieses Tages gewesen, hatte sich gründlich getäuscht. Nach dem Morgennebel (mit nur 18 Grad) erwartete die Bergradler völlig überraschend hinter der spanischen Grenze strahlender Sonnenschein mit bis zu 30 Grad. Über Isaba schwitzten sie sich wieder hoch zum Port de Larrau (1.573m). Zurück im französischen Dauernebel mit Sichtweiten bis maximal 50 Meter und jeder Menge Schafe, Ziegen und Rinder (samt deren Hinterlassenschaften) auf der nassen Straße, wurden gute Bremsen hinunter nach Larrau gebraucht. Dann wartete schon der nächste Hammer – der Col Bagargui (1.327m), der auf den letzten 4 km immer 12-13 % Durchschnittssteigung aufwies (Rampen über 17 %). Aber das war’s immer noch nicht. Über den Col de Burdincurutcheta (1.135m) führte die Route in Richung St-Jean-Pied-de-Port. In Bastida folgten die Biker dann einem Wegweiser nach Hosta – das hätten sie besser gelassen. Hier lauerten – als Krönung des Tages – die Rampen (mit über 23 % Steigung) des Col des Palombières (614m); über eine schmale Mini-Strasse kämpfte man sich schließlich nach Hosta. Dann war endlich – nach satten 143km mit 4.600 HM – das Tagesziel, ein schönes Hotel auf dem Col d’Osquich (kurz vor Musculdy) erreicht.

7. Tag / Mittwoch, 2. Aug. (Ruhetag oder locker Ausradeln)
Ein heißer Sommertag mit über 30 Grad lockte fast die gesamte Mannschaft an den Hotelpool. Einige konnten es nicht lassen und radelten zwischen 30 und 120 km (mit bis zu 2.200 HM) in der Gegend herum. Auch am baskischen Nationalsport Pelota (eine Art Squash mit Holzschlägern auf großem Platz) übten sich ein paar Verwegene.

8. Tag / Donnerstag, 3. Aug. (Musculdy –> St-Jean-de-Luz)
Die erste Stunde bescherte an diesem Tag 20 Grad und Wolken, sehr angenehm bei den 15%-Rampen auf dem Weg nach St-Jean-Pied-de-Port. Ab diesem vor Jakobsweg-Wanderern überquellenden Wallfahrtsort führte die weitere Strecke (wieder bei sonnigen 30 Grad) nach St-Eienne-de-Baigorry und hinter dem Col d’Ispéguy (672m) ein Stück durch Spanien. Über Bozate und Dancharia radelte man wieder über die Grenze.
Zurück in Frankreich lagen 2 sehenswerte baskische Dörfer mit schönen Fachwerkhäusern auf dem Weg, zunächst Ainhoa, dann Espelette. Leider war es jetzt vorbei mit den einsamen Landstraßen. Durch oftmals dichten Verkehr kämpften die Franken sich an die baskische Atlantikküste nach St-Jean-de-Luz durch (113 km, 2.100HM). Nach einem kühlenden Sprung in den Atlantik und 2 Stunden „Chillen“ wurde im Hotelgarten ein grandioses Menü aufgetischt.

9. Tag / Freitag, 4. Aug. (St-Jean-de-Luz -> San Sebastian)
Bei heißen 30 Grad rund um den heiligen Berg der Basken – „La Rhune“ – und durch das hügelige Hinterland von San Sebastian in die wunderschöne (leider extrem verkehrsreiche) Stadt. Zunächst führte die Etappe nach Ascain und Sare – am Bahnhof der „Kleinen roten Bahn“ vorbei, dann zum Col de Lizuniaga und ein letztes Mal über die spanische Grenze – das war’s jetzt endgültig mit Frankreich.
Im malerischen Baskendorf Bera ließen sich die Radfreunde von einer Horde Kinder aufhalten, die über einen unter der Brücke verankerten Baum über das Flussbett balancierten, bis sie ins Wasser plumpsten. Das mussten natürlich dann einige Radler auch probieren – unter dem Applaus der restlichen Bande. Etwas abgekühlt bezwangen sie die letzten Hügel des Tages, über Lesaka zum Collado de Arichulegui verließ man die Provinz Navarra und erreichte Galizien, wo in einem netten „Biergarten“ Mittagspause gemacht wurde. Durch die Vororte von San Sebastian und hoch zum Hotel am Monte Igueldo war mal wieder verstärkte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr gefragt. Nach dieser Kurzetappe von 88km (mit 1.600 HM) konnte noch am Nachmittag per Bus in die Innenstadt zum Bummeln und Tapas essen gefahren werden – bei fast 30 Grad und wolkenlosem Himmel.

10. Tag / Samstag, 5. Aug. (San Sebastian –> Derio / Bilbao)
Und der Wetterbericht stimmte doch : zum Abschluss gab es noch einen grauen Tag -Radfahren mit Nebel und Dauerregen bei kühlen Temperaturen.
Vermutlich ging es durch herrliche Landschaften, grüne Hügel, schöne Küstenstädte mit Traumstränden und Wälder mit Eukalyptusbäumen und Riesenfarnen – Regenwald eben. Immer am Golf von Biskaya entlang nach Igeldo und Orio, über Zarautz, Getaria, Zumaia, Arroa-Bekoa, Itziar nach Deba. Dann weiter nach Mutriku und Ondarroa bis Lekeitio. Dann ins Landesinnere über Ugaran, Aulesti und Arbatzegi zum Balcón de Bizkaia (leider auch nichts zu sehen). Weiter über Aiutria ins Tal des Rio Oka. Dann über Lezama und San Martin de Arteaga zum Endziel Derio (bei Bilbao).
Das waren nochmal 128km mit 1.800 HM. Die heiße Dusche und ein kräftiges Abendessen hatten sich die harten Regenradler wahrlich verdient.

11. Tag / Sonntag, 6. Aug. (Heimreise ab Bilbao)
Nach dieser beeindruckenden Radtour mit insgesamt fast 1.100 km und über 25.000 Höhenmetern konnte bei einem gemeinsamen Bummel durch Bilbao noch etwas entspannt werden. Die 12 Heim- bzw. Weiterflieger verabschiedeten sich am Nachmittag Richtung Flugplatz, die beiden „Sherpas“ Braun und Uhlmann chauffierten den vollbeladenen Kleinbus bis Dienstag Abend zurück in die Heimat.
Und das Beste : bis auf einen Plattfuss und 3 leichte „Absitzer“ ist nichts passiert.

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Gabi Ehemann beim Triathlon in Kitzingen auf dem Podest

Gabi Ehemann von den Rednitzhembacher PowerBärs startete bereits am 05. August beim Triahlon in Kitzingen. Für die 600 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen benötigte Gabi Ehemann 1:12:24 Std. Damit holte sie sich den 1. Platz ihrer Altersklasse W50 und Gesamtrang 11 im Damenfeld.

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PowerBärs beim Burgfestlauf und in Regensburg

Das Läuferehepaar Ditterich vertrat die Rednitzhembacher PowerBärs beim Burgfestlauf in Hilpoltstein. Bei sehr angenehmen 25 Grad und bewölktem Himmel konnten sich beide über Podestplätze bei dem 7,6 km langen Lauf über 2 Runden (mit dem Burgberg-Anstieg) freuen.
Christa Ditterich gewann mit ihrer Laufzeit von 39:31 min. ein weiteres Mal ihre Altersklasse W50, ihr Ehemann Claus wurde 2. in der M55 mit 37:37 min.

Auch beim Regensburger TriStar Triathlon (1,5 – 46 – 10 km) war ein PowerBär vertreten. Nachwuchsathlet Florian Adolphi erreichte hier bei genialem Wettkampfwetter das Ziel nach 2:50:46 Std. auf dem 166. Platz des gesamten Teilnehmerfeldes.

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PowerBär Philip Pasch beim der Challenge Mitteldistanz in Prag

Philip Pasch startete am 29. Juli über die Mitteldistanz beim Challenge Prag. Nach 28:59 Minuten konnte er die kalte Moldau verlassen und auf der Radstrecke mit einer Zeit von 2:23:54 Stunden einige Plätze gutmachen. Der Halbmarathon war keine große Freude, konnte gleichwohl in 1:35:05 Stunden absolviert werden. Mit einer Gesamtzeit von 4:35:37 Stunden erreichte Philip den 68. Gesamtplatz (8. AK M25).

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Gipfelsturm auf die Zugspitze

Beim Zugspitzberglauf startete der Rednitzhembacher PowerBär Siegfried Bischoff nach 2015 zum zweiten Mal. Nachdem er 2015 wegen des schlechten Wetters mit Graupel und Gewitter nicht bis zum Gipfel gehen konnte und das Ziel auf das Zugspitzplatt vorverlegt war, wollte er sein Glück dieses Jahr noch einmal versuchen. Und: Diesmal hat er es geschafft.

Da die Veranstaltung vor einigen Jahren mit zwei Todesopfern nach einem Wettersturz in die Schlagzeilen geriet, ist der neue Veranstalter nun vorsichtiger. Mit 15,8 Kilometer Laufdistanz, einem Anstieg von 2127 Höhenmetern und einer Siegerzeit von knapp unter zwei Stunden gehört der Berglauf von Ehrwald über das Gatterl, die Knorrhütte und das Zugspitzplatt bis zum Gipfel der Zugspitze nach wie vor zu den härtesten und extremsten Bergläufen in den Alpen.

Die Strecke ist bis auf die ersten Kilometer nach dem Start und einigen kurzen Passagen an der Ehrwalder Alm und kurz vor der Knorrhütte nirgends flach, sondern führt durchgehend steil bergauf. Die letzten 400 Höhenmeter erfordern zudem alpine Erfahrung und Trittsicherheit, denn der Steig vom Platt auf den Gipfel ist technisch anspruchsvoll und exponiert.

Da Sigi Bischoff dieses Mal sein Lauftraining nicht speziell auf den Berglauf ausgerichtet hatte und sich relativ kurzfristig für den zweiten Versuch entschied, hatte er sich auch keinerlei Ziele gesetzt und wollte einfach die Strecke und das Erlebnis genießen. Außerdem begleitete ihn dieses Mal auch die Familie – und er wollte den Kindern, die mit der Seilbahn nach oben fuhren, sicher und wohlbehalten den höchsten Punkt Deutschlands zeigen.

Die direkte Vorbereitung lief jedoch ganz anders als geplant. Zu späte Abfahrt, ein Teil der Ausrüstung und Unterlagen zu Hause vergessen, viele Staus auf der Autobahn und zwischendrin eine Panne des Campers – das sind nicht die optimalen Voraussetzungen, um den sportlichen Saisonhöhepunkt anzugehen.

Irgendwie schaffte er es aber doch noch, rechtzeitig alles beisammen zu haben. Die ersten Kilometer ließ er es ruhig angehen. Die erste Verpflegungsstelle nach sechs Kilometer ließ er links liegen und lief direkt weiter. Oft hatte der PowerBär das Gefühl, er könnte etwas schneller laufen, doch auf den schmalen Pfaden war das Überholen nicht immer möglich. Außerdem musste man beständig aufpassen, da wegen der starken Regenfälle die Wege sehr aufgeweicht und rutschig waren. Deshalb war er über seine Skistöcke sehr froh, damit konnte er in so mancher Passage, vor allem die kurzen Bergab-Passagen, etwas mehr Sicherheit erreichen.

An der zweiten Versorgungsstelle bei der Knorrhütte füllte er seine Trinkflasche auf, und dies war dann auch sein einziger Stop zum Verschnaufen während des Aufstiegs. Am Zugspitzplatt hatte Bischoff im Vergleich zum Lauf vor zwei Jahren ein kleines Zeitpolster von 40 Sekunden herausgelaufen.

Ab dem Platt gab es dann zwar keinen Schnee mehr auf dem Pfad, aber das Gelände wurde noch einmal deutlich steiler. Es waren einige Höhenmeter in sehr steilem lockerem Geröll zu durchsteigen, bevor man die letzte lange Seilpassage erreichte. Dann ging es in steilem Felsgelände, meist mit Stahlseilen abgesichert, hinauf zur Bergstation der Seilbahn im Gipfelbereich.

Insgesamt teilte sich der Rednitzhembacher seine Kräfte gut ein. Nach 3:43:43 Stunden stand er glücklich und durchgeschwitzt als 187. der Gesamtwertung und 22. seiner Alters-klasse am Ziel.

Noch eine kurze Statistik zum diesjährigen Berglauf: Gemeldet waren 393 Läufer, davon erreichten 343 das Ziel in der vorgegebenen Sollzeit, 20 Starter schafften die Zeitlimits nicht oder gaben auf, zwei wurden disqualifiziert und 28 waren entweder beim Start nicht da oder konnten beim Einchecken nicht die erforderliche Ausrüstung (Trailschuhe mit gutem Profil, Rucksack mit Verbandszeug, vorgeschriebene Bekleidung, Verpflegung) vorweisen und wurden so nicht zugelassen.

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PowerBär Florian Adolphi beim 21,1 km Altmühlseelauf

Für Florian Adolphi ging es zu seinem zweiten Halbmarathon an den Altmühlsee, zum 32. Heizomat Altmühlseelauf des SV Unterwurmbach.
Bei angenehmer Temperatur konnte er trotz Knieverletzung seine Laufzeit im Vergleich zum Vormonat um 5 Minuten verbessern und so mit 01:57:30 unter 2 Stunden bleiben.
Zu seiner Platzierung – 174 von 355 Startern – meinte Florian lachend: Na immerhin waren noch mehr Läufer hinter, als vor mir.

Bildquelle: nordbayern.de

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PowerBär Florian Adolphi beim Klosterweglauf

Mit Florian Adolphi startete heuer nur ein einziger PowerBär beim Klosterweglauf in Aurau. Bei sonnigen 27 Grad lief er die 10km lange Waldlaufstrecke in 47:59 min. Damit landete er auf Gesamtplatz 27 und auf Platz 3 seiner AK.

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PowerBärs-Staffel auf Platz 5

Am Freitag haben 3 PowerBären erfolgreich an der Sprintstaffel des „Challenge for all“ teilgenommen. Als Schwimmerin startete Lucy Suljewic. Für die 550 Meter lange Schwimmdistanz benötigte Lucy 7:20 Minuten. Schneller war nur Felix Weiß und Kati Gottwald. Trotz neuer persönlicher Bestzeit bei einem Schnitt von 37 km/h über die 20 km lange Radstrecke gelang es Joe Suljewic nicht, den 3 Platz zu verteidigen. Auf Platz 5 konnte er den Staffelchip an Michael Ströhlein übergeben. Dieser konnte dann beim abschließenden 5 km Lauf (in 18:22 min.) souverän diesen 5. Platz im Ziel fixieren – nach einer Endzeit von 1:01:00 Std.

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Florian Adolphi beim Challenge for all

Beim Challenge for all startete Florian Adolphi in Roth auf seiner ersten Sprintdistanz. Leider erübrigten sich jegliche Hoffnungen auf eine gute Zeit schon beim Schwimmen, wo ihn Probleme mit der Schwimmbrille zu mehreren Stopps zwangen. 16:44 Minuten benötigte er für die 750 Meter lange Strecke. Nach den folgenden 20 km auf dem Rad und 5 km zu Fuß beendete er den Wettkampf mit einer Zeit von 1:18:13, was zu Gesamtplatz 44 von 140 Startern führte.

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